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Biosynex lässt sich in Delémont nieder

26.02.2021

Das französische Unternehmen Biosynex entwickelt medizinische Geräte für Analyse, Diagnose und Vorbeugung. Im Portfolio befindet sich auch ein Test auf COVID-19. Seit Anfang Jahr ist es in Delémont ansässig und will von hier aus seinen Wachstumskurs fortsetzen.

Thierry Paper (Deputy Managing Director), Larry Abensur (CEO), Thomas Lamy (Deputy Managing Director)

Biosynex ist auf Schnelltests spezialisiert und hat dabei in den vergangenen Jahren zahlreiche Produkte für Frauen lanciert. Dazu gehören beispielsweise Fruchtbarkeits- und Schwangerschaftstests. Die französische Firma mit Stammsitz in Illkirch-Graffenstaden im Elsass hat im vergangenen Jahr auch einen Schnelltest für COVID-19 lanciert, der in Frankreich produziert wird. Um auf die steigende Nachfrage aus der Schweiz zu reagieren, hat sich Biosynex für eine Niederlassung in der Schweiz entschieden und ist in inzwischen in Delémont ansässig.

Dabei war 2018 Freiburg die ursprüngliche Destination von Biosynex in der Schweiz. Anfang 2021 erfolgte hingegen der Umzug nach Delémont und damit in die Basel Area. Einerseits würde die Nähe zum Elsass für den Standort im Jura sprechen, heisst es von CEO Larry Abensur. Aber auch das Geschäftsumfeld, gerade für den Life Sciences-Bereich, mit seinen „effizienten Laboratorien, akademischen und privaten Forschungszentren“ habe für den neuen Standort gesprochen. In Delémont verfügt Biosynex nun nicht nur über die gewünschte Infrastruktur mit Büros und einem Lager im selben Gebäude. Darüber hinaus ist Biosynex auch in der Lage, von Delémont aus seine neuen Wachstumsziele zu erreichen. Diese sind nämlich seit 2018 deutlich ambitionierter geworden.

Dies zeigt sich auch an vier Firmenübernahmen, die Biosynex in den vergangenen vier Jahren getätigt hat. Dazu gehört auch das amerikanische Unternehmen ProciseDx, welches Produkte für die Gastroenterologie entwickelt, also Magen-Darm-Erkrankungen. Die 2005 gegründete Biosynex verfügt aktuell über 200 Mitarbeitende, ihre Produkte werden in 60 Ländern vertrieben.

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