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"Informeller Austausch ist unbezahlbar"

16.06.2020

Vor zehn Jahren stampfte sie das Offertenportal gryps.ch mit ihrer Geschäftspartnerin aus dem Boden: Gaby Stäheli ist erfolgreiche Unternehmerin - und seit 2020 Mitglied der i4Challenge Jury.

Gaby Staeheli

Welche Herausforderungen sehen Sie für die KMU in der digitalen Transformation?

Gaby Stäheli: Ein Punkt, den ich hier herausgreifen möchte, betrifft das interne Change Management. Digitalisierungsprojekte können zwar mit den richtigen externen Ressourcen professionell durchgeführt werden, es braucht aber gleichzeitig intern viel Engagement. Gleichzeitig müssen Mitarbeitende und/oder Kunden frühzeitig einbezogen werden, damit es ein erfolgreiches Unterfangen wird. Der Wandel muss auch in den Köpfen der Mitarbeiter und des Managements stattfinden und kann nicht einfach von aussen aufgedrückt werden.

Wie können Sie im Rahmen des i4Challenge KMU und Startups unterstützen?

In den letzten zehn Jahren konnte ich als Unternehmerin selbst ein KMU mit einem digitalen Geschäftsmodell mit nunmehr 22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aufbauen. Diese Erfahrung mit verschiedenen Höhen, Tiefen und Herausforderungen kann ich in die Assessments mit einbringen und damit den angehenden Unternehmern hoffentlich hilfreiches Feedback geben.

Wo liegen aus Ihrer Sicht die Stärken der i4Challenge und wie spielen wir diese weiter aus?

Eine wichtige Stärke des Programms liegt meiner Meinung nach im Zugriff auf ein Netzwerk von erfahrenen Fachleuten, Coaches und Unternehmern. Die Möglichkeit des informellen Austausches mit Peers, mit denen keine finanziellen Abhängigkeiten bestehen ist unbezahlbar und sollte genutzt werden, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet.

Warum sind Sie Jurymitglied geworden?

Ich finde die i4Challenge ein gutes Programm, das Unternehmen mit spannenden digitalen Ideen eine Plattform bietet. Da wir selbst mit unserer Plattform gryps.ch die KMU adressieren, passt dies für mich sehr gut zusammen.

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