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Investoren geben Noema Pharma 103 Millionen Franken

07.03.2023

Noema Pharma hat in einer überzeichneten Finanzierungsrunde der Serie B 103 Millionen Franken erhalten. Das auf schwächende Erkrankungen des zentralen Nervensystems spezialisierte Basler Biotech-Unternehmen wird damit seine Produkte in der klinischen Phase weiterentwickeln.

Noema Pharma hat eine Serie B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Das Biotech-Unternehmen konnte von bestehenden und neuen Investoren laut einer Medienmitteilung 103 Millionen Franken einsammeln. Angeführt wurde die Runde von den europäischen Investmentfirmen Forbion und Jeito Capital. Nanna Lüneborg von Forbion und Rachel Mears von Jeito Capital werden dem Vorstand von Noema Pharma beitreten.

Noema Pharma ist auf schwächende Erkrankungen des zentralen Nervensystems spezialisiert. Der Erlös aus dieser Finanzierungsrunde wird den Angaben zufolge für die Weiterentwicklung von Noemas Produktkandidaten in der klinischen Phase verwendet. Darunter befindet sich unter anderem die Leitsubstanz Basimglurant gegen starke Schmerzen bei Trigeminusneuralgie und Krampfanfällen bei Tuberöser Sklerose. Auch ein Wirkstoff zur Behandlung des Tourette-Syndroms und des Stotterns wird untersucht.

Sehr ermutigende klinische Daten

Nanna Lüneborg, General Partner bei Forbion, hält dies für den richtigen Zeitpunkt, um zu investieren, „da das Unternehmen begonnen hat, sehr ermutigende klinische Daten bei Indikationen mit hohem ungedecktem Bedarf» zu generieren. Insbesondere gelte das für sein Hauptprodukt Basimglurant.

Noema Pharma ist 2019 mit einer Seed-Investition der Pariser Risikokapitalgesellschaft Sofinnova Partners und vier von Roche einlizenzierten Wirkstoffen im klinischen Stadium gegründet worden. Auf das, was Noema seither erreicht hat, sei Sofinnova Partners „unglaublich stolz“, so deren Chairman und Managing Partner, Antoine Papiernik. Die aktuelle Kapitalerhöhung folgt auf eine im Dezember 2020 abgeschlossene Serie A-Finanzierung in Höhe von umgerechnet 54 Millionen Franken. Auch sie war von Sofinnova Partners angeführt worden, gemeinsam mit Polaris Partners aus den USA.

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