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Novaremed sichert sich 50 Millionen Dollar

03.02.2021

Die Basler Biopharma-Firma Novaremed nimmt durch eine Vereinbarung mit einer Investmentfirma 50 Millionen Dollar ein. Novaremed will die Gelder nutzen, um sein Mittel zur Behandlung der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie weiter zu entwickeln.

Das in Luxemburg ansässige Investmentunternehmen GEM Global Yield stellt Novaremed 50 Millionen Dollar über einen Zeitraum von 36 Monaten zur Verfügung. Im Gegenzug erhält GEM ein Anrecht auf den Erwerb von Aktien von Novaremed, sobald diese öffentlich gehandelt werden, wie aus einer Mitteilung der Basler Biopharma-Firma hervorgeht. Novaremed kann frei bestimmen, wann es diese Mittel bezieht und in welchem Umfang das Angebot genutzt wird.

„Diese Investitionsabkommen mit GEM hilft uns in der Zeit bis zu unserem Börsengang, unseren hoch innovativen führenden Kandidaten voranzubringen, den wir zur nicht-opioiden Behandlung von Patienten entwickelt haben, die unter durch Diabetes bedingten neuropathischen Schmerzen leiden“, wird Isaac Kobrin in der Mitteilung zitiert, Exekutivvorsitzender von Novaremed. Sein Unternehmen ist 2008 in Israel gegründet worden und hat sich Ende 2017 in Basel angesiedelt. Basel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat Novaremed dabei unterstützt.

Bei dem führenden Produktkandidaten von Novaremed, NRD135S.E1, handelt es sich um ein Mittel auf Molekülbasis zur Behandlung der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie. Dabei leiden die Patienten unter einem schmerzhaften Brennen und Kribbeln in Füssen oder auch Unterschenkeln und Händen. Durch die starken Schmerzen wird die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Da es bei Schmerzmitteln ein zunehmendes Problem mit Abhängigkeit gibt, stellt der nicht-opiodide Ansatz von Novaremed eine neuartige Alternative dar.

Bei dem Engagement von GEM handelt es sich um die grösste Investition in ein Schweizer Startup im Januar des neuen Jahres, wie es in einer Mitteilung auf der Plattform Startup.ch zum neuen Swiss Venture Capital Report heisst. Startups aus der Basel Area konnten dabei auch insgesamt die meisten Gelder aller Regionen einnehmen.

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