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Opterion Health AG siedelt sich in Muttenz an

22.01.2021

Opterion zieht aus dem Kanton Obwalden nach Muttenz im Kanton Basel-Landschaft um, um Teil des dortigen Life Sciences-Ökosystems zu werden. Bei einer deutlich überzeichneten Brückenfinanzierungsrunde konnte sich Opterion 8,4 Millionen Euro für seine neuartige Bauchfelldialyse sichern.

Die Opterion Health AG hat angekündigt, dass sie ihren bisherigen Sitz in Sarnen verlassen und nach Muttenz umziehen wird. Ihr neuer Standort wird sich im Coworking Space The 5th Floor befinden. Damit wolle das forschende Unternehmen Teil des Life Science-Ökosystems in der Region Basel werden, heisst es in einer MedienmitteilungBasel Area Business & Innovation, die Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat das präklinische Unternehmen bei der Ansiedlung unterstützt.

„Wir freuen uns auf den Umzug in den Kanton Basel-Landschaft und darüber, dass Opterion Teil des Life Sciences-Ökosystems der Basel Area sein wird“, sagt Ricardo Cordero, stellvertretender Vorsitzender von Opterion, und fügt hinzu: „Die Unterstützung, die wir vom Team von Basel Area Business & Innovation erhielten, um den besten Standort für Opterion zu finden, war hervorragend. Dafür sind wir wirklich dankbar, denn es hat uns viel Aufwand und Kosten erspart.“

Die Ankündigung von Opterion folgte auf eine erfolgreich abgeschlossene Brückenfinanzierungsrunde. Sie sei um 40 Prozent überzeichnet gewesen. Dabei hat das Unternehmen 8,4 Millionen Euro eingenommen. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, sei der Betrag von einer kleinen Gruppe privater und institutioneller Investoren aus der Schweiz und Deutschland aufgebracht worden.

Opterion konzentriert sich derzeit in der präklinischen Phase auf eine Lösung für eine neuartige Peritoneal- oder Bauchfelldialyse (PD). Nach Unternehmensangaben soll sie den Dialysemarkt „revolutionieren“ und den Goldstandard des derzeitigen Marktführers ablösen.

„Der PD-Markt hat seit über zwei Jahrzehnten keine nennenswerte Innovation mehr gesehen“, erklärt der Firmengründer und CEO/CSO von Opterion, Guido Grentzmann. Opterions Lösung biete nicht nur bessere Therapieergebnisse, sie erhöhe auch die Lebensqualität und die Überlebensraten von Dialyse-Patienten. Zudem litten über 45 Prozent von ihnen an Diabetes. Daher sei das glukosefreie Dialysat von Opterion „eine dringend benötigte Innovation“. Darüber hinaus könnten sehr viel mehr Patienten ihre Therapie zuhause durchführen.

Der „sehr erfolgreiche“ Abschluss dieser Finanzierungsrunde bedeute für Opterion, „über die nächsten zwei Jahre sehr komfortabel finanziert zu sein“, wird CFO Andreas Schmidt in der Mitteilung zitiert. „Das gibt uns die Möglichkeit, unsere wissenschaftlichen und produktionstechnischen Pläne umzusetzen und die Phase I mit voller Geschwindigkeit vorzubereiten.“

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